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Homepage Veröffentlichung Ableben Rudolf Schwemmbauer

 

In Gedenken an unseren Ehrenvorsitzenden Herrn Altlandrat Rudolf Schwemmbauer:

Liebe Mitglieder unserer Teichgenossenschaft Landkreis Ansbach,

sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicherlich bereits aus der Zeitung erfahren haben, ist unser Ehrenvorsitzender Herr Altlandrat Rudolf Schwemmbauer am 13. Januar 2022 verstorben und am Freitag, den 21. Januar 2022 in Geslau beerdigt worden.

Einige von Ihnen hätten gern bei dieser Gelegenheit ihm die letzte Ehre erwiesen und das Bedürfnis gehabt, an der Trauerfeier teilzunehmen.

Leider ist das in diesen Zeiten sehr schwer möglich.

Herr Landrat Dr. Jürgen Ludwig, unser 1. Vorsitzender und Susanne Goßler, als Geschäftsführerin haben in Vertretung der Teichgenossenschaft an der Trauerfeier teilgenommen und in Gedanken, alle Mitglieder der Teichgenossenschaft Landkreis Ansbach miteinbezogen.

Die Teichgenossenschaft Landkreis Ansbach trauert um

ihren Ehrenvorsitzenden Herrn Altlandrat

Rudolf Schwemmbauer

der während seiner Amtszeit als Landrat von 2002 bis 2012 als 1. Vorsitzender der Teichgenossenschaft Landkreis Ansbach tätig war und die Geschicke der Teichgenossenschaft zehn Jahre gelenkt hat. 

Herrn Rudolf Schwemmbauer waren Gründung und Ausbau des Fischwirtschaftsgebietes Karpfenland Romantisches Franken besondere Anliegen. Die dadurch entstandenen Projekte sind heute noch im Landkreis Ansbach sichtbar.

Durch seine menschliche und gesellige Art hat er den Zusammenhalt der Teichgenossenschaft Landkreis Ansbach wesentlich gefördert. Am 9. November 2012 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Die Teichgenossenschaft Landkreis Ansbach dankt Herrn Rudolf Schwemmbauer für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Fischerei und wird ihn in steter Erinnerung behalten.

Die Vorstandschaft der TeGeLAn

Landrat Dr. Jürgen Ludwig und 1. Vorsitzender

 

 

Wir bitten Sie um Kenntnisnahme des nachstehenden Schreibens des Landesfischereiverbandes Bayern e.V. vom 09.02.2022

Per EMail an:
Alle Bezirksfischereiverbände im LFV Bayern

Referat III Fischerei,
Gewässer und
Naturschutz

Johannes Schnell

T
089 64 27 2627
F
089 64 27 2666
johannes.schnell@

lfvbayer
n.de
LANDESFISCHEREI
VERBAND BAYERN E.V.

Mittenheimer Straße 4

85764 Oberschleißheim

lfvbayern.de

09.02.22

LANDESFISCHEREIVERBAND BAYERN E.V.,
Präsident: Prof. Dr. Albert Göttle, Amtsgericht München VR 7715,
USt.IdNr. DE129517393, Bankverbindung: Münchner Bank e.G.,
IBAN: DE07 7019 0000 0002 8256 35, BIC: GEN0DEF1M01
Öffnungszeiten MoDo. 812 Uhr und 1316 Uhr,
Freitag und an Tagen vor Feiertagen 812 Uhr
T 089 64 27 260, poststelle@lfvbayern.de

LANDESFISCHEREIVERBAND BAYERN E.V.
Mittenheimer Straße 4 | 85764 Oberschleißheim

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Hinweis zur neuen Anlage Vertragsnaturschutzprogramm Wald
(VNPWald) des Bayerischen staatsministeriums für Umwelt und
Verbraucherschutz

Infos und Hinweise zur VNPFörderung Erhalt von BiberLebensräumen
mit der Bitte um Weiterleitung an die Mitglieder

Sehr geehrte Damen und Herren,

entsprechend der Veröffentlichung im Bayerischen Ministerialblatt BayMBl.
2022 Nr. 94 vom 09.02.2022 liegt dem Vertragsnaturschutzprogramm
Wald (VNPWald) eine neue, geänderte Anlage zugrunde.

Das bayerische VNPWald ist ein Förderprogramm des Bayerischen
Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV), mittels
dessen Naturschutzmaßnahmen im Bereich der Forstwirtschaft gefördert
werden.

In o.g. Anlage werden förderfähige Maßnahmen des VNPWald bezeichnet
und die entsprechenden Fördersätze dazu angegeben.

Unter Ziffer 2.2 führt die Anlage Maßnahmen zum Erhalt von
Biberlebensräumen an. Hierfür ist ein Fördersatz von 375 € pro Hektar und
Jahr vorgesehen, um auf Waldflächen, die an ein vom Biber genutztes
Gewässer angrenzen bzw. auf denen Biber erkennbare Auswirkungen auf die
Waldflächen verursachen, die dadurch entgangene forstliche Nutzung
auszugleichen.

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Wir empfehlen dringend allen Fischereiberechtigten und
Teichwirten, deren Fischereirecht/e bzw. Teichanlagen an
Waldflächen angrenzen, bei der zuständigen
Kreisverwaltungsbehörde aktiv vorstellig zu werden und zu
fordern, im Falle von beantragten VNPWaldMaßnahmen
entsprechend Ziffer 2.2 der o.g. Anlage stets vor VNP
Vertragsabschluss zwischen dem Waldbesitzer und der
Kreisverwaltungsbehörde als betroffener gehört zu werden.

Grund dafür ist, dass durch die Aktivitäten des Bibers erhebliche
Betroffenheiten für ein Gewässer oder den Eigentümer/Betreiber eines
Gewässers entstehen können, die durch die Förderung des VNPWald
begünstigt werden.

Dazu zählen bspw:

Durch den zu erwartenden Aufstau des Gewässers kann das
Fischereirecht als grundstücks und eigentumsgleiches Recht
erheblich verändert und somit substanziell beeinträchtigt werden.

Durch die Förderung ist von einer dauerhaften Etablierung oder
sogar einer Verstärkung der Präsenz des Bibers auszugehen, wodurch
in der Folge bspw. Schäden an angrenzenden Teichanlagen
zunehmen können (z.B. durch Grabaktivitäten des Bibers am Damm,
aktive Verklausungen der Hochwasserentlastungseinrichtung usw.).

Infolge der Förderung sind daher substanzielle Schäden an Eigentum
und eigentumsgleichen Rechten absehbar. Im Bereich von
Teichanlagen begünstigt das Förderprogramm ggf. auch Risiken für
die Öffentliche Sicherheit, wenn bspw. die Stabilität eines Dammes
durch Biberaktivitäten beeinträchtigt wird.

Da der Betreiber eines Teiches für den Unterhalt der Teichanlage
und somit auch deren Sicherheit zuständig ist muss er vor
Vertragsabschluss im VNPWald von der zuständigen Behörde
dringend eingebunden werden, um frühzeitig Risiken vermeiden zu
können, die

o zu einer Zunahme von Sicherheitsrisiken führen und dadurch

o erhebliche Kostensteigerungen für den Unterhalt der
Teichanlage/n erwarten lassen.
Da der LFV Bayern bisher leider immer noch nicht über ein zentrales
Mitgliederverzeichnis verfügt bitten wir die Bezirksfischereiverbände diese
Informationen an alle Mitglieder weiterzuleiten.

Die o.g. neue Anlage zum VNPWald können Sie unter beigefügtem Link
abrufen:

https://www.verkuendung
bayern.de/files/baymbl/2022/94/anhang/Anlage_01.pdf

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Schnell

(Dipl. Ing.)

Referatsleiter